{"id":831,"date":"2023-09-30T10:48:32","date_gmt":"2023-09-30T08:48:32","guid":{"rendered":"https:\/\/diegrenze.org\/?p=831"},"modified":"2023-09-30T10:48:36","modified_gmt":"2023-09-30T08:48:36","slug":"koloniale-kontinuitaten-im-decolonize-hype","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diegrenze.org\/?p=831","title":{"rendered":"<strong>Koloniale Kontinuit\u00e4ten im \u201eDecolonize-Hype\u201c<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Serge Palasie<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Theodor-Wonja-Michael-Str-\u00a9SP.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-832\" width=\"416\" height=\"416\" srcset=\"https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Theodor-Wonja-Michael-Str-\u00a9SP.jpg 970w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Theodor-Wonja-Michael-Str-\u00a9SP-300x300.jpg 300w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Theodor-Wonja-Michael-Str-\u00a9SP-150x150.jpg 150w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Theodor-Wonja-Michael-Str-\u00a9SP-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 416px) 100vw, 416px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9SP<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Seit einigen Jahren ist die Befassung mit dem deutschen Kolonialismus auf dem Vormarsch. Neben negativ von Rassismus betroffenen Menschen und ihren <em>wei\u00dfen<\/em> Mitstreiter*innen, die sich schon l\u00e4nger f\u00fcr eine Aufarbeitung vernachl\u00e4ssigter Kapitel deutscher Geschichte und einen neuen Umgang mit kolonialen Kontinuit\u00e4ten einschlie\u00dflich kolonialbelasteter Sprache stark gemacht hatten, kamen \u2013 sp\u00e4testens mit der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd 2020 durch einen <em>wei\u00dfen<\/em> Polizisten in den USA \u2013 viele neue Akteur*innen in der Gesellschaft hinzu, die sich mit Kolonialismus und seinem Erbe befassen. Dies hatte zur Folge, dass Bildungseinrichtungen, Kommunen, Wohlfahrtsverb\u00e4nde, Vertreter*innen der Wirtschaft etc. beispielsweise verst\u00e4rkt externe Expert*innen einluden und dies noch immer tun, um den Themenkomplex in Vortragsveranstaltungen, Tagesseminaren oder aber l\u00e4ngeren Fortbildungen zu behandeln. Auch initiieren sie zunehmend eigene Projekte in dem Bereich. F\u00f6rderinstitutionen stellen zunehmend Gelder bereit. Das alles ist erst einmal begr\u00fc\u00dfenswert. Denn diese Entwicklung sorgt(e) auch daf\u00fcr, dass Themen wie die R\u00fcckgabe von Raubg\u00fctern und menschlichen \u00dcberresten aus kolonialen Kontexten, die Umbenennung von Erinnerungsorten, die zum Beispiel Kolonialverbrecher ehren oder aber auch der allt\u00e4gliche strukturelle Rassismus in breiteren Bev\u00f6lkerungskreisen diskutiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutungshoheit first, Bedenken second\u2026*<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\"> Trotz all dieser Fortschritte sollten wir aber nicht die kolonialen Kontinuit\u00e4ten im \u201eDecolonize-Hype\u201c \u00fcbersehen. Allein die Fragen, wer bestimmt, was zu dekolonisieren ist und was nicht, welche Kritik angenommen wird und welche nicht, welche Begriffe als kolonial-rassistische gepr\u00e4gt anerkannt werden und welche nicht oder wie lange das \u201eProjekt Dekolonisierung\u201c zu gehen hat \u2013 das alles wird unter dem Strich noch viel zu oft von der <em>wei\u00dfen<\/em> Dominanzgesellschaft bestimmt. An der historisch gewachsenen Deutungshoheit wollen die wenigsten ernsthaft r\u00fctteln. Und indem man*frau sich den Dekolonisierungsdiskurs aneignet, kann beeinflusst werden, wie der Prozess gestaltet wird. Das umso mehr, weil Ressourcen \u2013 von Finanzmitteln bis zu Einflussm\u00f6glichkeiten auf den \u00f6ffentlichen Diskurs \u2013 auch historisch bedingt ungleich verteilt sind. Das zeigt sich etwa in Relativierungen, wenn es um den Umgang mit Gedenkorten geht: Stra\u00dfennamen oder Denkm\u00e4ler, die Kolonialverbrechern und -unterst\u00fctzern gewidmet sind, werden oft mit dem Verweis, dass es sich dabei doch um Teile der deutschen Geschichte handelt, die nicht einfach per Dekret ausgel\u00f6scht werden k\u00f6nnten, letztlich verteidigt. Den Engagierten wird dabei h\u00e4ufig unterstellt, dass ihre Forderungen mit Demokratie nicht vereinbar seien. Ihr Standpunkt wird bewusst diskreditiert. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Serge-Palasie\u00a9SP-1024x1024.jpg\" alt=\"Serge-Palasie\u00a9SP\" class=\"wp-image-591\" width=\"345\" height=\"345\" srcset=\"https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Serge-Palasie\u00a9SP-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Serge-Palasie\u00a9SP-300x300.jpg 300w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Serge-Palasie\u00a9SP-150x150.jpg 150w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Serge-Palasie\u00a9SP-768x768.jpg 768w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Serge-Palasie\u00a9SP-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Serge-Palasie\u00a9SP-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Serge-Palasie\u00a9SP-1200x1200.jpg 1200w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Serge-Palasie\u00a9SP-1980x1980.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Serge Palasie \u00a9SP<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Wenn aber Politik durch den Verweis auf demokratische und oftmals durch Verantwortungsdiffusion gekennzeichnete b\u00fcrokratische Prozesse, die f\u00fcr das Umbenennen nun einmal n\u00f6tig seien, dem weiteren Gedenken an Antidemokraten und Kolonialisten im Ergebnis Vorschub leistet, dann haben wir schon ein Vermittlungs- und Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem. Das sollten wir nicht \u201enur\u201c als Schlag ins Gesicht der Opfer des kolonialen Erbes, sondern ins Gesicht aller Menschen verstehen, die Opfer nicht mit zweierlei Ma\u00df bewerten wollen. Denn auch der Nationalsozialismus und der Kommunismus sind Teil unserer Geschichte. Dennoch suchen wir entsprechende Gedenkorte vergeblich \u2013 Ausnahmen best\u00e4tigen die Regel. Gut, nach dem Zweiten Weltkrieg waren wir die Verlierer*innen. Die Entnazifizierung des \u00f6ffentlichen Raums wurde von den Siegern verordnet. Dass dies nicht mit einer Dekolonisierung einherging, lag daran, dass die Siegerm\u00e4chte selbst Kolonial- und Imperialm\u00e4chte waren. Hier sahen also weder die Kriegsverlierer*innen noch -gewinner*innen Handlungsbedarf. Es brauchte weder einen gesellschaftlichen Diskurs f\u00fcr die Entnazifizierung, noch f\u00fcr die Beibehaltung kolonial-belasteter Erinnerungsorte. Anders nach dem Ende der DDR: Nachdem der \u201eWesten\u201c den Systemkampf gewonnen hatte, war es nicht schwer, einen breiteren Diskurs anzuregen, um die Legitimation f\u00fcr das Umbenennen oder Entfernen von kommunistisch-sozialistischen Gedenkorten \u2013 trotz Kontroversen in Teilen der Bev\u00f6lkerung \u2013 quasi auch \u201evon unten\u201c zu bekommen. So eine gezielte Anregung eines breiteren gesellschaftlichen Diskurses sehen wir in Bezug auf Erinnerungsorte mit Kolonialbezug nicht. Letzteres w\u00e4re aber n\u00f6tig, um die Akzeptanz f\u00fcr solche Dekolonisierungsprozesse zu steigern. Wenn ich nicht wei\u00df, welchem Verbrecher die Stra\u00dfe gewidmet ist, in der ich wohne bzw. mir die Politik R\u00fcckendeckung bei einer Geschichtsvergessenheit gibt, die unter anderem durch unser Bildungssystem st\u00e4ndig reproduziert wird, bin ich wohl eher nicht an einer \u00c4nderung der Situation interessiert \u2013 und sehe stattdessen vor allem die Unannehmlichkeiten rund um die Adress\u00e4nderung, die sich aus einer Umbenennung ergeben w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Geschichte l\u00f6schen will \u00fcbrigens niemand, die*der die Erinnerung an den Kolonialismus wachhalten will. Es geht um die Frage der Perspektive: Wollen wir eine Stra\u00dfe einem Verbrecher widmen oder denjenigen, die Widerstand leisteten oder zu Opfern wurden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Aber auch was das Wording angeht, ist die Verteidigung von Deutungshoheit un\u00fcbersehbar: Neben Worten, bei denen es mittlerweile auch f\u00fcr (noch immer nicht alle) Status-quo-Wahrer*innen relativ klar ist, dass diese eindeutig kolonial-rassistisch sind \u2013 wie etwa das \u201eN-Wort\u201c \u2013 werden Begriffe und die sich dahinter verbergenden Konzepte wie zum Beispiel \u201eEntwicklung\u201c weiter unreflektiert reproduziert. Dabei wird \u00fcbersehen, dass der moderne Entwicklungsbegriff, der \u00f6konomisches Wachstum fokussiert und soziale sowie \u00f6kologische Verwerfungen regelm\u00e4\u00dfig in Kauf nimmt, ma\u00dfgeblich auf Logiken zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, die im Kolonialismus ihre Wurzeln haben.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Platz_an_der-Sonne-\u00a9SP-min-1024x1024.jpg\" alt=\"Platz_an_der-Sonne\" class=\"wp-image-559\" width=\"319\" height=\"319\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9SP<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Reflektieren ersetzt Handeln langfristig nicht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Reflektieren ist gut, aber kein Selbstzweck. Die Gefahr, die im geschilderten, grunds\u00e4tzlich begr\u00fc\u00dfenswerten Prozess liegt: Die Halbherzigkeit bei der Dekolonisierung erw\u00e4hnter Bereiche f\u00fchrt schon jetzt dazu, dass sie von denen, die wirklich einen Wandel wollen, als Versuch gewertet wird, den auf kolonialen Umverteilungsprozessen beruhenden Status quo trotz gegenteiliger Rhetorik m\u00f6glichst zu wahren. Wenn sich dieser Verdacht erh\u00e4rtet, kann weiteres Vertrauen in einem historisch vorbelasteten Verh\u00e4ltnis verloren gehen \u2013 in einem demografisch immer diverseren Deutschland zunehmend eine Gefahr f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Wenn wir das nicht riskieren wollen, m\u00fcssen strukturell in diesem Kontext Privilegierte noch st\u00e4rker reflektieren, wo Macht \u2013 auch Deutungsmacht \u2013 noch immer konzentriert ist und bereit sein \u00fcber kosmetische Ma\u00dfnahmen hinaus aktiv zu werden. Das hat auch mit der Diversit\u00e4t der eigenen Struktur zu tun: Eine Organisation kann das x-te Antirassismus-Seminar besucht haben. Wenn sie theoretisch wei\u00df, was zu tun w\u00e4re, aber die eigenen Strukturen so bleiben wie sie sind und nicht die gesellschaftliche Vielfalt abbilden, dann ist vielleicht eine Organisation, die solche Seminare nicht besucht hat, aber divers aufgestellt ist, weiter. Da sind dann viele kleine Betriebe, Begegnungszentren etc. weiter als unsere Landesparlamente und der Bundestag. Denn es reicht nicht, intern oder sogar \u00f6ffentlich \u00fcber Ungleichheit und die eigenen Privilegien zu sprechen, aber schlussendlich keine Konsequenzen daraus zu ziehen. Eine hastige \u201eAlibi-Pigmentierung\u201c, um Diversity vorzugaukeln, macht es nicht besser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Die erw\u00e4hnten Bereiche sind nur die sichtbare Spitze des Eisbergs kolonialer Kontinuit\u00e4ten, die wir sehen. Und selbst die wird regelm\u00e4\u00dfig mit Nebelkerzen m\u00f6glichst unsichtbar gemacht. \u00dcber makro\u00f6konomische und -\u00f6kologische sowie sicherheitspolitische Aspekte haben wir noch gar nicht gesprochen. Wenn also die n\u00e4chsten Jahre im Bereich der Eisbergspitze keine ehrlichen Anstrengungen unternommen werden, um tats\u00e4chlich voranzukommen, darf bezweifelt werden, dass der weitaus gr\u00f6\u00dfere Teil des Eisbergs unter der Wasseroberfl\u00e4che \u00fcberhaupt Gegenstand einer proklamierten Dekolonisierung wird. Das ehrliche Engagement vieler Menschen auch aus der Dominanzgesellschaft, die unter Dekolonisierung einen echten Prozess und nicht ein Projekt verstehen, soll gar nicht in Abrede gestellt werden. Die bisherigen Erfolge sollen gar nicht kleingeredet werden. Aber noch ist es zu fr\u00fch, um naiv optimistisch zu sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Serge Palasie Seit einigen Jahren ist die Befassung mit dem deutschen Kolonialismus auf dem Vormarsch. Neben negativ von Rassismus betroffenen Menschen und ihren wei\u00dfen Mitstreiter*innen, die sich schon l\u00e4nger f\u00fcr eine Aufarbeitung vernachl\u00e4ssigter Kapitel deutscher Geschichte und einen neuen Umgang mit kolonialen Kontinuit\u00e4ten einschlie\u00dflich kolonialbelasteter Sprache stark gemacht hatten, kamen \u2013 sp\u00e4testens mit der Ermordung&hellip;<a href=\"https:\/\/diegrenze.org\/?p=831\" class=\"more-link\"><span>Continue reading<\/span><span class=\"screen-reader-text\"><strong>Koloniale Kontinuit\u00e4ten im \u201eDecolonize-Hype\u201c<\/strong><\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[18,9],"tags":[40,528,457,37],"class_list":["post-831","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-integration","tag-deutschland","tag-kolonial","tag-kolonialismus","tag-rassismus"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/diegrenze.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/831","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/diegrenze.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/diegrenze.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diegrenze.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diegrenze.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=831"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/diegrenze.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/831\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":834,"href":"https:\/\/diegrenze.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/831\/revisions\/834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/diegrenze.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=831"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/diegrenze.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=831"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/diegrenze.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=831"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}