{"id":769,"date":"2023-02-25T10:28:25","date_gmt":"2023-02-25T09:28:25","guid":{"rendered":"https:\/\/diegrenze.org\/?p=769"},"modified":"2023-02-25T10:28:27","modified_gmt":"2023-02-25T09:28:27","slug":"fur-kompetente-menschen-soll-einburgerung-einfach-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diegrenze.org\/?p=769","title":{"rendered":",,F\u00fcr kompetente Menschen soll Einb\u00fcrgerung einfach werden\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Momo Sissoko kam nach Deutschland im Jahr 2006 zu studieren. Er ist ein geborene Malier und verbrachte die erste 25 Jahre seines Lebens in Mali. Seine Leidenschaft legt in Fu\u00dfball und als Kind wollte er immer ein Fu\u00dfballtrainer werden. Aus diesem Grund studierte er Sport in Deutschland und nach ein paar Jahren seines Studiums erhielt seine Lizenz als UEFA Fu\u00dfballtrainer. Er war berufst\u00e4tig bei mehreren Fu\u00dfballverein, unter anderen FC K\u00f6ln.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber neben Fu\u00dfball hatte er noch eine Interesse, die bed\u00fcrftige Menschen zu helfen. Als ein Zuwanderer aus Mali hat er Kontakte mit mehreren Migrationsorganisationen und als Studierende war er f\u00fcr gewisse Zeit dort ehrenamtlich t\u00e4tig. Dabei hat er die Menschen aus verschiedenen afrikanischen L\u00e4ndern geholfen durch Sprache, Information, Begleitung zur Amt usw. Aber schnell fiel ihm auf, dass die Nachfrage zu riesig ist und daf\u00fcr ben\u00f6tigt man professionelle und strukturierte Organisation. Aus diesem Grund gr\u00fcndete er im Jahr 2019 neue Organisation Jamanyeta e.V. Im Interview mit Die Grenze erz\u00e4hlt er mehr \u00fcber seine Organisation.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Grenze<\/strong>: Erz\u00e4hlen Sie bitte zuerst kurz \u00fcber die Aktivit\u00e4ten von Jamayeta.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Momo Sissoko<\/strong>: Jamanyeta in Bambara bedeutet gemeinsam entwickeln. Als Organisation haben wir zwei Bausteine. Zuerst kommt die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die bed\u00fcrftige Menschen wie Fl\u00fcchtlinge oder gefl\u00fcchtete. F\u00fcr denen bieten wir direkt Hilfe an durch Beratung und Begleitung. Wir setzen ein Projekt ,,Kala Nafa\u201c um, wobei wir die Bildungsm\u00f6glichkeit anbieten, somit die Menschen die ihre Ausbildung oder Studium in ihrer Heimat abbrechen mussten, hier Ihre Bildung weiter fortsetzen k\u00f6nnen. Wir versuchen jetzt ein Lehrprogramm mit Hilfe von der Universit\u00e4t K\u00f6ln zu entwickeln, damit die Zielgruppe in Jobmarkt betreten k\u00f6nnen. Daneben haben wir andere Projekte und dadurch unterst\u00fctzen wir die Frauen und Junge Menschen mit Migrationshintergrund um ihre technische know-how zu verbessern. Wir sind auch ein Teil des K\u00f6lner Interkulturelles Zentrums. Auf internationale Ebene sind wir aktiv und dazu setzen wir bereit in mehreren L\u00e4ndern in West Afrika verschiedene Projekte um in den Bereichen wie Bildung, medizinische Hilfe und Kompetenzaustausch.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/photo2\u00a9DieGrenze.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-767\" width=\"457\" height=\"457\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Momo Sissoko\u00a9DieGrenze<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Die Grenze<\/strong>: Sie sind auch in Politik aktiv. Was ist ihre Meinung nach der Diskussion \u00fcber die geplante Vereinfachung der Einb\u00fcrgerung?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Momo Sissoko<\/strong>: Deutschland ist bereit ein Land der Migration und Vielfalt. Diese Vereinfachung ist l\u00e4ngst f\u00e4llig. Nach meiner Kenntnisse ist Deutschland einer der letzten entwickelten Land das doppel B\u00fcrgerschaft nicht erlaubt. Wenn jemand durch seine Kompetenz einen Beitrag zu diesem Land leistet, soll er schnell die Staatsb\u00fcrgerschaft erhalten. Wir haben hier ein Problem mit mangelnde Fachkr\u00e4fte, weil das Visumsprozess zu lange dauert. Nach meiner Meinung soll dieses Prozess z\u00fcgig werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Grenze<\/strong>: Die Migrationsorganisation sind ein Teil dieser Gesellschaft. Aber sie sind nicht so richtig anerkannt. Woran liegt das?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Momo Sissoko<\/strong>: wir hatten im Jahr 2021 eine gro\u00dfe Veranstaltung organisiert und da hatten wir dieselbe Thema. Wir werden nicht an allen beteiligt. Die Entscheidung kommt immer von oben. Als Beispiel kann ich die Beantragung f\u00fcr F\u00f6rderung f\u00fcr Migrationsorganisation nennen. Gem\u00e4\u00df der Richtlinie muss alle Antragsteller ihre Antr\u00e4ge bei dem F\u00f6rderverein vorlegen. In solchem F\u00f6rderverein wovon alle wichtige Entscheidung stammen, fehlt die Menschen mit Migrationshintergrund. Das muss sich \u00e4ndern. Es gibt viele kompetente Menschen mit Migrationshintergrund und sie sollen auch einen Platz im Gremium haben, damit die Migranten in Entscheidungsprozess gut vertreten werden k\u00f6nnen. Auf der Basisebene gibt es Menschen die das sehen wollen aber die Entscheidung muss leider von oben kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Momo Sissoko kam nach Deutschland im Jahr 2006 zu studieren. Er ist ein geborene Malier und verbrachte die erste 25 Jahre seines Lebens in Mali. 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