{"id":405,"date":"2020-07-19T23:14:47","date_gmt":"2020-07-19T21:14:47","guid":{"rendered":"http:\/\/diegrenze.org\/?p=405"},"modified":"2020-07-22T00:11:38","modified_gmt":"2020-07-21T22:11:38","slug":"cricket-vorliebe-aus-der-heimat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diegrenze.org\/?p=405","title":{"rendered":"Cricket: Vorliebe aus der Heimat"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Cricket ist ein fremdes Spiel hier in Deutschland, aber in den letzten Jahren hat es immer mehr an Bekanntheit gewonnen. Die Migranten aus S\u00fcdasien spielt dabei eine gro\u00dfe Rolle. Wie andere Migranten aus Indien und Pakistan spielen auch viele bangladeschische Zuwanderer Cricket in mehreren St\u00e4dten und dadurch versuchen sie dieses Spiel im Ausland vorzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kawser Khan ist der Kapit\u00e4n des Cricketklub Rheinland Rhiders in Bonn. Vor f\u00fcnf Jahren hat er mit seinen Mitspielern diesen Klub gegr\u00fcndet. Als Kind immigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland.&nbsp; Cricket war seine Leidenschaft von Kindheit an. \u201eMein Vater war ein Fu\u00dfballer in Mohamedan Klub in Dhaka, deshalb bin ich als Kind in einer spielfreundlichen Umgebung aufgewachsen. Als ich in der Schule war, hatten wir einmal Cricket Schulliga. Ich habe gesehen, wie die gr\u00f6\u00dferen Junge Cricket spielten und das Feld vorbereiteten. Wir als Kinder durften auch manchmal mit den \u00c4lteren spielen. Ich habe in der Schulliga f\u00fcr eine Saison gespielt. Aber danach kamen wir nach Deutschland und mit Cricket war es vorbei\u2019\u2019, so Kawser Khan.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Kawser-3-\u00a9KK-min-300x225.jpg\" alt=\"Cricket Mannschaft in Bonn\" class=\"wp-image-408\" width=\"368\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Kawser-3-\u00a9KK-min-300x225.jpg 300w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Kawser-3-\u00a9KK-min-768x576.jpg 768w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Kawser-3-\u00a9KK-min.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/><figcaption>Foto: KK<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In der Schule in Deutschland musste Kawser sich vom Cricket trennen. Aber Cricket lag ihm immer am Herzen. Im Jahr 2008 fand er zuf\u00e4lligerweise im Internet einen Cricketklub in Bonn. Der Club hie\u00df Gold Star und ist von pakistanischen Migranten eingef\u00fchrt worden. Er kontaktierte den Klub und er wurde sofort aufgenommen. \u201eAm Anfang gab es nicht viele Cricketklubs hier. Wir haben damals gespielt mit wei\u00dfem Jersey an und die Zuschauer, die an uns vorbeiliefen, hatten keine Ahnung von unserem Spiel. Aber seit zwei Jahren hat sich das ge\u00e4ndert und wir spielen jetzt auch mit bunten Trikots. Manchmal haben wir auch Deutsche Kinder als Mitspieler.\u2019\u2019<\/p>\n\n\n\n<p>Das Interesse an Cricket in deutschen Medien hat in letzter Zeit zugenommen. Ein Grund daf\u00fcr sind die Fl\u00fcchtlinge aus Afghanistan und demzufolge die steigende Zahl der Cricketklubs in Deutschland.&nbsp; Rheinland Rhiders hat auch mehrere Spieler, die aus Afghanistan als Fl\u00fcchtlinge nach Deutschland gekommen sind\u201c, so Khan. Der Clubkapit\u00e4n Khan weiter: ,,Wegen zahlreicher Spieler aus verschiedenen L\u00e4ndern ist Cricket wie eine kulturelle Sammlung geworden. In unserem Team haben wir einige Fl\u00fcchtlinge aus Afghanistan, denen wir helfen Deutsch zu lernen. Wenn sie Dolmetscher brauchen, gehen wir auch mit ihnen. Sie bezahlen auch keinen Mitgliedsbeitrag f\u00fcr den Klub.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Kawser-2-\u00a9KK-min-3-300x300.jpg\" alt=\"Cricketspieler Kawser Khan\" class=\"wp-image-407\" width=\"236\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Kawser-2-\u00a9KK-min-3-300x300.jpg 300w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Kawser-2-\u00a9KK-min-3-150x150.jpg 150w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Kawser-2-\u00a9KK-min-3-768x768.jpg 768w, https:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Kawser-2-\u00a9KK-min-3.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><figcaption>Foto: KK<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In Bonn gibt es f\u00fcnf angemeldete Cricketklubs. Davon spielen drei Clubs in der Bundesliga und zwei spielen in der Regionalliga. In der Zukunft wird dieser Sport noch bekannter in Deutschland sein, so hofft Kawser Khan. Als Clubsekret\u00e4r muss er immer mit der Stadt und dem deutschen Cricketbund im Kontakt bleiben. Die Beamten in der Stadtverwaltung sind immer nett und hilfreich, aber sie verstehen kaum Cricket. Deshalb muss Kawser bei jedem Termin zuerst das Spiel erkl\u00e4ren, um mit der Verwaltung zurechtzukommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cricket ist ein fremdes Spiel hier in Deutschland, aber in den letzten Jahren hat es immer mehr an Bekanntheit gewonnen. Die Migranten aus S\u00fcdasien spielt dabei eine gro\u00dfe Rolle. Wie andere Migranten aus Indien und Pakistan spielen auch viele bangladeschische Zuwanderer Cricket in mehreren St\u00e4dten und dadurch versuchen sie dieses Spiel im Ausland vorzustellen. 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