{"id":216,"date":"2020-06-26T21:57:54","date_gmt":"2020-06-26T19:57:54","guid":{"rendered":"http:\/\/diegrenze.org\/?p=216"},"modified":"2020-07-21T00:00:56","modified_gmt":"2020-07-20T22:00:56","slug":"pinke-baume","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diegrenze.org\/?p=216","title":{"rendered":"Pinke B\u00e4ume"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Maya Helget<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"199\" src=\"http:\/\/diegrenze.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Maya-Helget--300x199.jpg\" alt=\"Maya Helget\" class=\"wp-image-282\"\/><figcaption>Foto: MH<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Menschen im Zugabteil waren pikiert: Mischko und Anton tranken Bier, um halb zwei am Tage. Ihre Kleidung, diese dunklen Lumpen und die Piercings im Gesicht. Dazu noch die lauten, hochtrabenden Stimmen, die im l\u00e4cherlichen Englisch daherkamen. Aber unverzeihlich war es, dass sie sich an den H\u00e4nden hielten, nicht durchgehend, aber manches Mal. Was sollte das? Zwei Jungen halten sich doch nicht an den H\u00e4nden, dachte sich ein Mann um die 50 mit Namen Laszlo. Nichts w\u00e4re Laszlo unechter, affektierter und merkw\u00fcrdiger vorgekommen als diese zwei Jungen. Nein, so benimmt man sich nicht. Nicht bei uns in Rum\u00e4nien. Das m\u00fcssen ohne Zweifel Ausl\u00e4nder sein. Ausl\u00e4nder auf Reisen. Und zwar solche, die mit den Zigeunern sympathisieren, verdorbene Jungen, denen die Untugend zum Verh\u00e4ngnis werden sollte. Wieso konnten die beiden ihre Freundschaft nicht anders bezeugen als durch diese \u00fcbertriebenen Bekundungen. Er r\u00fcmpfte die Nase und stie\u00df heimlich Gebete gen Himmel. Er musste sich um wichtigere Dinge Gedanken machen. Er war Lehrer in einer Grundschule und morgen gab es in der Kirche seiner Stadt eine gro\u00dfe Zeremonie, an der er mit seinen Sch\u00fclern teilnehmen sollte. Er war bis in die Fingerspitzen und Zehen hinein derma\u00dfen angespannt, dass man ihn mit dem Bogen des Robin Hood h\u00e4tte vergleichen k\u00f6nnen. Morgen sah er sie wieder. Seine geliebte Kirchenmusikerin, die Orgelspielerin. Die Muskelfasern seiner Arme und Beine schoben sich brutal gegen seine eigenen Knochen, er hatte das Gef\u00fchl, als ob er innerlich von seiner eigenen Spannung zerquetscht werden w\u00fcrde. Wie konnte er sie damals nur ablehnen? Es war der gr\u00f6\u00dfte Fehler seines Lebens gewesen, er litt seit vielen Jahren deshalb. Nat\u00fcrlich, er war damals mit einer anderen Frau verheiratet gewesen, aber die Ehe war nichts als ein Trauerspiel gewesen, von Anfang an. Er h\u00e4tte die Orgelspielerin w\u00e4hlen sollen, er h\u00e4tte das Leben w\u00e4hlen m\u00fcssen. Doch er hatte sich falsch entschieden und deshalb musste er nun leiden. Er war selbst schuld. Sein Gesicht war bleich und seine Lippen zitterten. Morgen, morgen, dachte er. Sie k\u00f6nnte mich noch lieben. Sie hat es einmal getan, also k\u00f6nnte sie es wom\u00f6glich wieder tun. Es war seine letzte Chance, das wusste es er. Er w\u00fcrde sich ihr anbieten. Wenn sie fertig gespielt hatte, w\u00fcrde er zu ihr gehen und ihre Hand an sein Herz f\u00fchren. Er w\u00fcrde ihr sein Leid geben, nur f\u00fcr wenige Sekunden. Wenn sie Mitgef\u00fchl hatte, musste sie ihn doch erl\u00f6sen. Sie musste einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist blo\u00df los mit diesem Mann, dachte sich Eugenia, eine 25 j\u00e4hrige, h\u00fcbsche Frau, die unentwegt ihre Finger zum Knacken brachte. Dieser Typ, der ihr gegen\u00fcber sa\u00df, machte sie ganz nerv\u00f6s, man konnte sehen wie er immer wieder die Beine streckte mit einer Selbstfeindlichkeit, die Eugenia selten gesehen hatte. Sein Gesicht war bleich und seine Lippen zitterten. Und wie sich seine Augen regelm\u00e4\u00dfig bis zum \u00c4u\u00dfersten mit Tr\u00e4nen f\u00fcllten, ohne dass das Fass tats\u00e4chlich \u00fcbergelaufen w\u00e4re. Alles an ihm war Mitleid erregend. Und sie hasste das Gef\u00fchl von Mitleid, es war ihr tats\u00e4chlich das meist verhasste Gef\u00fchl. Es machte sie w\u00fctend. Zum Gl\u00fcck waren da noch die zwei jungen M\u00e4nner. Eugenia mochte ihre unkonventionelle Art. Wie alt die beiden wohl waren? Vielleicht 20 Jahre? Eugenia h\u00e4tte gerne Teil gehabt an den leichten Sp\u00e4\u00dfen, die die beiden laut im Abteil herausprusteten. Auch Bier h\u00e4tte sie gerne mitgetrunken. Sie war schlie\u00dflich erst 25 und auch wenn man in Rum\u00e4nien normalerweise fr\u00fcher Verantwortung \u00fcbernimmt, so musste das ja nicht f\u00fcr sie selbst gelten. Sie wollte nicht erwachsen sein. Noch konnte sie ihre Erziehung und ihre Rolle als Frau nicht vergessen. Konnte es nicht \u00fcber sich bringen, das Bier, das sie in ihrer Tasche hatte, den \u00f6ffentlichen Augen preiszugeben, sich der Dem\u00fctigung hinzugeben. Ihre Mutter w\u00e4re besch\u00e4mt gewesen. Man wei\u00df nie, vielleicht ist eine Bekannte ihrer Mutter in der N\u00e4he und stiert mit ihren Adleraugen umher, nur um jemanden wie Eugenia in die Pfanne zu hauen. Nein, es ist besser, sie trank das Bier in der Zugtoilette, heimlich, wie sie es sich vorgenommen hatte. So blieb ihr Gesicht und das ihrer Familie gewahrt. Sie fand es niedlich, wie die beiden Jungen sich ab und z an den H\u00e4nden hielten. Es war zwar ungew\u00f6hnlich, doch Eugenia erinnerte es an ihren kleinen Sohn und deren besten Freund, die sie in Ungarn hatte zur\u00fccklassen m\u00fcssen. Auch diese zwei hatten ich beim Laufen \u00fcber die Felder manchmal die Hand gereicht. F\u00fcr sie war es der Inbegriff von Unschuld. Sie vermisste ihren Sohn nicht. Sie wollte keine Verantwortung.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Der Fr\u00fchling war gekommen, die H\u00fcgel waren gr\u00fcn, es bl\u00fchten wei\u00dfe und pinke B\u00e4ume. Zwischen den D\u00f6rfern hausten Zigeuner nahe der Zugschienen, sie sammelten und jagten in ihrer Wildnis, wie eh und je. Die Kinder sausten manchmal neben dem Zug her. Es war ihnen leicht m\u00f6glich eine Weile mitzuhalten, denn der Zug fuhr oft nicht schneller als 10 Kilometer pro Stunde. Viele Leute in Rum\u00e4nien machten sich \u00fcber die Langsamkeit der Z\u00fcge lustig, oft bevorzugten sie es mit Minibussen zu reisen oder zu trampen, um schneller ans Ziel zu kommen. Die V\u00f6gel waren vergn\u00fcgt und bauten flei\u00dfig Nester.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Mischko und Anton bauten sich Nester: Nester aus M\u00fcll in ihrem Zugabteil. Nat\u00fcrlich w\u00fcrden sie ihn wieder mitnehmen, denn sie waren modern und umweltbewusst. Doch das wussten die anderen Fahrg\u00e4ste nicht und so waren den beiden die unheilvollen Verw\u00fcnschungen der anderen gesichert. Die Unverfrorenheit der beiden hatte zwei weitere rum\u00e4nische Fahrg\u00e4ste, die in ihrem Abteil gesessen hatten, dazu gebracht, ersch\u00fcttert unter Fl\u00fcchen dasselbige verlassen: sie konnten die beiden Ausl\u00e4nder nicht mehr ertragen. Der M\u00fcll, der L\u00e4rm, die Piercings, die H\u00e4nde. Genug. Die europ\u00e4ischen jungen M\u00e4nner hingegen hatten diebische Freude beim Verteilen der Bierflaschen, der Kekst\u00fcten und der Sandwichverpackungen im Abteil. Und es am\u00fcsierte sie, dass man schlecht \u00fcber sie dachte und wegen ihnen sogar das Zugabteil wechselte. Gut so, dachte Anton bei sich. Diese alten Leutchen m\u00fcssen endlich aus ihren verstaubten Dogmen befreit werden. Schock ist dazu bestens geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zug bahnte sich Stunde um Stunde seinen Weg durch Rum\u00e4nien. Weder Laszlo, noch Eugenia, noch Anton und Mischko waren bereits an ihrer Zielhaltestelle angelangt. Das Abteil roch nach Bier und Mensch. Die Sonne war schw\u00e4cher geworden. Der Wind sauste in einer leichten Brise durch den Spalt des Zugfensters herein. Die Zeit verging.<\/p>\n\n\n\n<p>Anton f\u00fchlte sich jetzt wie erschlagen. Das Bier und der zuvor getrunkene Schnaps breiteten sich in seinem Kopf aus wie eine gro\u00dfe, flache Matte aus reiner Watte, bei deren Vorstellung Anton unwillk\u00fcrlich mit den Z\u00e4hnen knirschen musste. &#8220;Watte&#8230;&#8221;, murmelte er und beobachtete die Schafe auf den H\u00fcgeln. Er suchte vergeblich nach dem Sch\u00e4fer. Wo war er nur? Warum passte denn niemand auf die Schafe auf? Sie brauchten doch jemanden, dumm wie sie waren. &#8220;Watte&#8230;&#8221;, murmelte er wieder. Pl\u00f6tzlich wurde er schlagartig wach: dieser krasse Kontrast zu der pastellfarbenen Umgebung! Dieser krasse Kontrast! Gewaltiges Fell erhob sich. Dort lief ein B\u00e4r neben dem Zug her! Und er sieht klein aus, wie ein Baby&#8230; Ist es denn zu glauben, fragte sich Anton. Der Zug folgte jetzt einer Abzweigung, die in den Wald hineinfuhr. Es schien als seien sie von den Schienen abgekommen, doch der Zug atmete und schnaubte weiter in regelm\u00e4\u00dfigen Z\u00fcgen. Es wurde dunkler. Anton sp\u00fcrte ein nerv\u00f6ses Kribbeln hinter seinem Brustkorb und ohne weitere Abw\u00e4gung rannte er in den Gang des Zuges, riss die T\u00fcren auf und sprang vom Zug ab, der jetzt so langsam fuhr, dass dies f\u00fcr ihn sehr einfach war. Seine Abenteuerlust war \u00fcberm\u00e4chtig. Er sp\u00fcrte seine extreme Betrunkenheit deutlich. Sein Freund Mischko bekam nichts mit, er war eingeschlafen. Anton w\u00fcrde ihn sp\u00e4ter anrufen und sie k\u00f6nnten sich direkt in der Stadt treffen. Schlie\u00dflich lebte man in Zeiten von Mobiltelefonen. Alles kein Problem, solch eine Chance gibt es nur einmal, dachte Anton. Vielleicht schaffte er es sogar gleich wieder auf den Zug aufzuspringen, so langsam wie dieser war. Oder er trampte dann eben.<\/p>\n\n\n\n<p>Jemand hatte gesehen, dass Anton vom Zug gesprungen war: Eugenia, die Frau mit den knackenden Fingern und Laszlo, der liebesleidende Mann sahen genau, was Anton tat. Ihre Blicke kreuzten sich allesamt, doch allen Dreien erschien dies wie in einem Traum. Sie waren so in sich selbst versunken und hatten so wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcreinander. Laszlo dachte nur an sein gebrochenes Herz, er schwamm in Selbstmitleid und Reue und Eugenia wollte einfach keine Verantwortung \u00fcbernehmen. Wenn schon nicht f\u00fcr ihren Sohn, dann bestimmt auch nicht f\u00fcr irgendeinen Fremden, auch wenn sie ihn sympathisch fand. Anton zwinkerte ihnen zu, er war sich seines Gl\u00fcckes bewusst. Nun rannte er in den Wald hinein. Er wollte den Babyb\u00e4ren wie den Stra\u00dfenhund, den er am Morgen getroffen hatte, anfassen und sich eine unvergessliche Erinnerung sichern. Er hatte alle Chancen nutzen wollen, die ihm auf dieser Reise begegnen sollten. Das hatten er und Mischko sich feierlich geschworen. Vor dem Philosophiestudium in Slowenien wollte er Leben erfahren. Reisen. Das hatte er allen stolz erz\u00e4hlt. Und so waren er und Mischko kurzerhand losgereist, von einem Tag auf den anderen, fast ohne Geld. Sie hatten durch die Balkanl\u00e4nder reisen wollen und hatten sich keine speziellen Erkundigungen \u00fcber einzelne L\u00e4nder eingeholt. Traditionen, Flora und Fauna, Gefahren waren ihnen unbekannt. Schade, dass Mischko geschlafen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Stunde sp\u00e4ter war Mischko neben dem immer noch angespannten Laszlo im Abteil aufgewacht. Anton war nicht da und auch die j\u00fcngere Frau, die ihn und Anton zuvor freundlich angesehen hatte, war nicht im Abteil zu sehen. Er sp\u00fcrte ein starkes Stechen in der Blase und wollte die Toilette aufsuchen. Dort traf er auf die j\u00fcngere Frau, Eugenia, die eine Bierflasche in der Hand hielt und ihn \u00fcberrascht von ihrem Stehplatz am Toilettenfenster anstarrte. Zun\u00e4chst kniff Eugenia misstrauisch die Augen zusammen, wie ein lauerndes Tier. Doch pl\u00f6tzlich hatten beide gelacht und Mischko hatte wortlos eine Flasche Whiskey aus dem Abteil geholt. Bevor er aus der T\u00fcr ging, hielt er noch einmal inne und bot Laszlo die Flasche an. Vielleicht k\u00f6nnte er es gebrauchen, so erb\u00e4rmlich, wie er aussah. Dieser aber lehnte angewidert ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Mischko und Eugenia beide einen gro\u00dfen Schluck von dem Whiskey getrunken hatten, erz\u00e4hlte Eugenia in gebrochenem Englisch, dass Anton nur einen kurzen Zwischenstopp eingelegt hatte. Mischko war erleichtert. Anton war schon immer abenteuerlustig gewesen, solche spontanen Alleing\u00e4nge kannte er schon von ihm. Er gab sich also beruhigt dem Rausch mit Eugenia hin. Paradiesische Bilder zogen an ihnen vor\u00fcber, w\u00e4hren der Zug weiter vor sich hin scharrte. Dass diese paradiesischen Bilder nur in ihrem Kopf existierten und sie daf\u00fcr eines Tages bezahlen mussten, daran dachten sie gerade nicht. Laszlo, der liebesleidende Passagier, h\u00f6rte am n\u00e4chsten Tag eine geschw\u00e4tzige, alte Dame vor der Kirche von dem Ungl\u00fcck berichten. Welch eine Trag\u00f6die! Welch ein Leid! h\u00f6rte er die fromme Frau ausrufen. Laszlo wusste, dass er anderer Meinung war. Anton hatte den B\u00e4ren gefunden. Seine t\u00f6dliche Tatze hatte ihn in Sekundenschnelle erwischt.&nbsp; Nein, nein, Anton war kein Leid geschehen, dachte Laszlo bitter. Nichts war schlimmer als sein eigenes Leid, das Leid der unerf\u00fcllten Liebe. Er machte sich bereit f\u00fcr seine letzte Chance bei der Orgelspielerin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maya Helget Die Menschen im Zugabteil waren pikiert: Mischko und Anton tranken Bier, um halb zwei am Tage. Ihre Kleidung, diese dunklen Lumpen und die Piercings im Gesicht. Dazu noch die lauten, hochtrabenden Stimmen, die im l\u00e4cherlichen Englisch daherkamen. 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